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Dermatoskopisches Muttermal-Screening

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Allgemeines

Bitte vereinbaren Sie für diese Untersuchung auf jeden Fall einen Termin unter 0664/480 22 77, da das Muttermal-Screening viel Zeit in Anspruch nimmt.

Was wird gemacht?

• Visuelle und auflichtmikroskopische Beurteilung von Muttermalen • Bei Bedarf zusätzlich KI-gestützte Risikobewertung einzelner Läsionen • Digitale Bildarchivierung • Ggf. Vergleich mit Vorbefunden • Besprechung des Befundes und ggf. Überweisung an Fachärzt:innen oder Fachabteilungen für Dermatologie, falls ein verdächtiges Muttermal unter Umständen entfernt werden muss.

Was wird beurteilt?

In erster Linie dient das Muttermal-Screening der Früherkennung des malignen Melanoms (so genannter „schwarzer“ Hautkrebs) und weiterer bösartiger Hautkrebsformen (Basaliome, Plattenepithelkarzinome, so genannter „weißer“ Hautkrebs). Besonders die Früherkennung von Melanomen ist entscheidend, da diese Tumorart häufig aggressiv wächst und Absiedlungen (Metastasen) im Körper verursacht. Die frühzeitige Erkennung erhöht die Heilungschancen signifikant. Erstattet die Krankenversicherung die Kosten? Die gesetzlichen Versicherungen werden voraussichtlich nur den üblichen Teilbetrag des Ordinationshonorares erstatten, da derzeit keine offizielle Leistungsposition für das Muttermal-Screening bei Allgemeinmediziner:innen existiert.

Wie läuft die Untersuchung ab?

Es werden zunächst Übersichtsbilder der verschiedenen Körperregionen angefertigt, die der Erkennung allfälliger neu aufgetretener Muttermale dienen. Danach werden die einzelnen Muttermale visuell und dermatoskopisch überprüft und nach Bedarf ebenfalls fotografiert. Wenn Auffälligkeiten gefunden werden, wird entschieden, ob eine Kontrolle in einigen Monaten ausreicht, oder ob Sie eine Überweisung bekommen für eine Probeentnahme oder die Entfernung der Läsion bei einem/-r Facharzt/-ärztin für Dermatologie oder an einer Dermatologischen Abteilung eines Krankenhauses. Falls nichts Auffälliges gefunden wird, empfiehlt sich eine jährliche Kontrolle. Bei besonders vielen Muttermalen kann es sein, dass insbesondere für die erste Nachkontrolle ein kürzeres Beobachtungsintervall vorgeschlagen wird.

Was gibt es sonst zu beachten?

• Bitte tragen Sie zur Untersuchung möglichst bequeme, weite Kleidung, die sie leicht an- und ausziehen können, und die wenig Druckmarken auf der Haut erzeugt. • Falls Sie bereits einschlägige Vorbefunde haben, bringen Sie diese bitte zur Untersuchung mit, oder notieren Sie sich zumindest kurz den bisherigen Behandlungsverlauf.

Folgende Fragen werden wir vor der Untersuchung besprechen:

• Ist Ihnen selbst etwas aufgefallen? Hat sich ein vorhandenes Muttermal verändert? Ist eines neu hinzugekommen? Hat Sie jemand auf ein Muttermal aufmerksam gemacht? • Wurden früher schon einmal Muttermale als auffällig betrachtet oder bereits entfernt? Hat die mikroskopische Aufarbeitung auffällige Befunde ergeben? • Halten Sie sich oft lange in der Sonne auf? Hatten Sie in Ihrem bisherigen Leben (inkl. Kindheit!) schwere Sonnenbrände? Wenden Sie normalerweise Sonnenschutzmittel an? • Wurde bei nahen Angehörigen maligne Melanome diagnostiziert?

Kosten

Muttermal-Begutachtung des ganzen Körpers inkl. digitale Bildarchivierung, digitale Auflichtmikroskopie auffälliger Läsionen und ggf. Vergleich mit Vorbefunden: 69€ zzgl. jeweiliges Ordinationshonorar (Gesamtkosten also vorauss. 88€ oder 95€, abhängig davon, ob sie im aktuellen Abrechnungszeitraum schon einmal in der Ordination waren oder nicht.). Der Kostenersatz hängt von Ihrer Krankenversicherung ab. Die gesetzlichen Krankenkassen werden voraussichtlich nur den üblichen Anteil am Ordinationshonorar erstatten, da es derzeit keine offizielle Leistungspostition für das Muttermal-Screening bei Allgemeinmediziner:innen gibt.